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Das Gürteltier


Das größte der Gürteltiere, das Riesengürteltier, erreicht eine Länge von 1 m und kann bis 55 kg wiegen, der kleinste Gürteltierverwandte ist der maulwurfsartige Gürtelmull, der nur etwa 90 Gramm wiegt. Das bekannteste Gürteltier ist das Neunbinden-Gürteltier, das in den südlichen USA und in fast ganz Süd- und Mittelamerika lebt, sie heißen dort oft "armadillos", das bedeutet: die Gepanzerten.

Gürteltiere haben eine plumpen Körper, kurze Beine und einen länglichen Kopf. Ihre Oberseite ist mit einem Hautpanzer aus Knochenringen bedeckt. An der Bauchseite haben sie Fell.

 

Das Gürteltier frisst vorwiegend Insekten und deren Larven, die es aus der Erde ausgräbt. Besonders gerne frisst es Ameisen und Termiten. Zum Graben hat das Gürteltier sehr kräftige Klauen (Krallen).

 

Die Paarungszeit ist im Juli, die Jungen werden erst im Februar geboren. Neunbinden-Gürteltiere bekommen 4 Junge, die wie Zwillinge ganz gleich sind (also eineiige Vierlinge). Sie werden mit einer weichen, lederartigen Haut geboren. Nach wenigen Wochen ist die Haut hart geworden. Die Mutter säugt ihre Jungen auch nur ein paar Wochen.

 

Gürteltiere können recht gut laufen und sehr gut graben. Einen kleinen Bach oder Fluss durchquert das Gürteltier, indem es unter Wasser über den Bachgrund läuft. Größere Strecken schwimmt es, indem es vorher Luft in den Magen und Darm schluckt, dann geht es nicht unter. Verwandte des Gürteltiers sind Ameisenbär und Faultier

 



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