Der Elch
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Der Elch ist der größte Hirsch der Erde. Seine Körpermaße variieren je nach Unterart stark. Vom Kopf bis zur Schwanzspitze kann er von 2,50 bis 3,10 m messen. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 2,35 m überragt er selbst die größten Pferde beträchtlich.
Besonders beim europäischen Elch ist das Stangengeweih verbreitet. Dieser Elch wird als "Hirschtyp" bezeichnet. Das Stangengeweih besteht aus einer Stange mit sich abspaltenden Enden. Diese sind nach vorne, seitwärts und nach hinten gerichtet und nach oben gekrümmt.
Manche Bullen entwickeln in jugendlichem Alter ein Stangengeweih. Werden sie älter, entstehen auch bei ihnen in der Regel die prächtigen Schaufeln. Es gibt aber auch Tiere, die ihr Leben lang "Stangler" bleiben.
Beim Schaufelgeweih verbreitern sich die schweren Hauptarme des Geweihs zu großen, ausladenden Schaufeln, die sich bei aufrechter Kopfhaltung fast in gerader Lage befinden und nur hinten etwas angehoben sind.
Auch der Elch findet seine Nahrung hauptsächlich an Laubbäumen (dünne Zweige, Knospen und Blätter) und den Gräsern, Moosen und Kräutern auf dem Waldboden. Außerdem weiden Elche bevorzugt in der Nähe von Flüssen, Sümpfen oder anderen Gewässern. Vor allem abends verbringen sie viele Stunden dort. Insgesamt ist der Elch, was die Nahrung anbetrifft, sehr anpassungsfähig und wahrscheinlich weniger anspruchsvoll als viele andere Huftiere.
Die Wälder des kalten Nordens sind der Lebensraum des Elches. Die nordischen Wälder umspannen die höheren Breiten der gesamten nördlichen Erdhalbkugel.
